Firewall

Virtuelle Wände zum Datenschutz

Im Jahre 1989 tüftelte der Amerikaner Tim Berners-Lee in einem Schweizer Labor das World Wide Web aus und ahnte nicht, was er damit auslösen würde. Er definierte die technischen Formate und setzte damit die Standards für den Datenverkehr im Netz. Aber erst 1993 begann die Blütezeit dieses neuen Mediums. Der erst 23-jährige Programmierer Marc Andreesen entwickelte den ersten sogenannten „Browser“, eine Benutzeroberfläche für jedermann zum Internet. Ab diesem Zeitpunkt begann der Siegeszug des interaktiven Mediums.

Anfangs nur als Plattform für technikbegeisterte Wissenschaftler in den USA im Einsatz, ist das WWW heute mit all seinen Spielarten zur Plattform für Kommunikation und Business geworden. Nach drei Jahren gab es 50 Millionen Benutzer, heute sind es mehr als 200 Millionen, die täglich 3 Milliarden E-Mails schreiben und 62.500 neue Seiten ins Netz stellen. Die scheinbar grenzenlose Freiheit faszinierte die ersten Internet-User. Es gab keine Regeln, keinen Kontrolle und vor allem keinen Kommerz. Es wurde kaum über Fragen der Sicherheit nachgedacht.

Heute ist die Situation anders: Das Internet ist die virtuelle Daten-Autobahn für wichtige Unternehmensdaten und Milliardengeschäfte. Und dabei steht die volle Wucht der aufkeimenden Internet-Wirtschaft erst bevor. E-Commerce wird zur globalen Erfolgsstrategie. Die Sicherheit im und ums weltweite Netz ist eine wirtschaftliche Überlebensfrage.

Schon jetzt werden Netz-Ganoven vom amerikanischen FBI gejagt. 68.000 geknackte Computernetze pro Jahr lassen keinen Zweifel an notwendigen Sicherheitsmaßnahmen. Das Knacken von Passwörtern und Ausnützen von Sicherheitslücken im Betriebssystem sind hinlänglich bekannt, und die Angriffsmethoden werden immer raffinierter. Nicht nur Datenspione sind eine Gefahr für den globalen Datenverbund. Die meisten Computerviren schleichen sich vom Internet auf die lokalen Netzwerke ein. Laut einer Studie von Computer Economics haben Viren im Jahr 1999 einen Schaden von rund 12 Milliarden Euro angerichtet.

Die Frage der Sicherheit von lokalen Netzen und der Übertragung von Daten über das Internet ist zur Chefsache geworden. Sehr oft müssen die Bosse im eigenen Haus vermitteln, denn die Marketing-Experten wollen am liebsten alles freigeben und öffnen, und die System-Administratoren bevorzugen das Dichtmachen. Wer sein lokales Netz nach außen öffnet, kann keine absolute Sicherheit erwarten. Aber es gibt Strategien, mit denen ein sehr hohes Maß an Sicherheit erreicht wird, und die Wahrscheinlichkeit von erfolgreichen Angriffen auf Firmennetze wird damit sehr gering.

Derzeit stellen Internet-Firewalls die effektivste Verteidigung dar. Firewall ist eine Sammelbezeichnung für Lösungen, mit denen LANs (Lokal Area Networks), die ans Internet angeschlossen sind, vor unberechtigten Zugriffen aus diesem geschützt werden. Außerdem sind sie in der Lage, den Verkehr aus dem LAN ins Internet zu kontrollieren und zu reglementieren.

Es gab und gibt Firewall-Software auf dem Markt, aber entweder sind die Systeme wirkungsvoll und damit aufwendig zu administrieren und wegen des Personalaufwandes für die System-Administration auch teuer, oder es sind Schmalspurlösungen mit fragwürdiger Wirkung.

Die Herausforderung besteht somit darin, eine Firewall-Lösung zu implementieren, die einerseits einfach zu installieren und administrieren ist, und andererseits einen Schutz nach dem letzten Stand der Technik gewährleistet. Für diese Aufgabenstellung bietet sich neben dem Betriebssystem Windows auch Linux an, da dieses als Freeware-Betriebssystem kostengünstig ist und allgemein als sehr betriebssicher und zukunftsträchtig gilt.

Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, unseren Kunden aus allen Branchen effiziente, kosten-günstige aber natürlich auch intelligente und zukunftsträchtige Lösungen zu offerieren und diese zu implementieren.

Die laufende Betreuung, Software-Updates und Beratung über neue Technologien und Einsatzgebiete runden unseren Einsatz für unsere Kunden ab.